Versicherungen - Ratgeber

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Sinn der privaten Unfallversicherung

Autor: Christian
abgelegt in: Mensch

Einen sehr sensiblen Bereich der Personenversicherung stellt die private Unfallversicherung. Wie der Name es schon vermuten lässt, geht es um die Absicherung von finanziellen Folgen nach einem Unfall als Zusatz, viele sagen auch besseren Ersatz zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Die Meinungen über die Wichtigkeit dieser weiteren privaten Absicherung gehen weit auseinander. Die Einen sagen, es ist rausgeworfenes Geld, da man ja auch noch gesetzlich unfallversichert ist. Die Leistungen und Vergleiche hierzu sehen wir uns in einem folgenden Beitrag separat an. Die Anderen sagen, es ist eine unverzichtbare Ergänzung um kleine und größere Unfälle und deren Folgen entsprechend zu meistern – zumindest finanziell.

Schwerer Unfall mit Personenschaden © flickr / veedelstar

Fakt ist, die Unfallversicherung stellt die Möglichkeit, Einkommensausfälle oder finanzielle Mehrbelastung nach einem Unfall auszugleichen. Während bei kleineren Unfällen oftmals nur geringe Leistungen wie z.B. Krankenhaustagegeld oder so genannte „Gipsgelder“ bezogen werden (müssen) liegt die Stärke der Versicherung in dem Bereich, wo der Verlust der Arbeitskraft, und damit die Möglichkeit zum selbständigen Einkommensverdienst droht. Aber nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder oder Senioren ist es eine wichtige Ergänzung um finanzielle Unabhängigkeit sicher zu stellen.
Wir werden die einzelnen Leistungen im Bereich der Unfallversicherung in Kürze noch entsprechend detailliert „beleuchten“.

Hier noch als kleines Beispiel, der unfallträchtige Alltag auf den Strassen:


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Kauft man einen Neuwagen, kann man sich versicherungstechnisch ganz schön reinreiten. Schließlich liegt der Augenmerk des Käufers meistens auf dem aufzunehmendem Kredit, dem Lack des Autos und dem voraussichtlichen Liefertermin, aber selten auf den benötigten Versicherungen.

Dabei lässt sich gerade hier sparen, beachtet man, welche Versicherung man zum Kauf und Betrieb eines PKW wirklich benötigt und welche nicht.

Als erstes: Unerlässlich ist eine KfZ Versicherung, genauer gesagt, eine Haftpflicht-Versicherung für die KfZ-Sparte. Die muss extra abgeschlossen werden und wird durch die normale Haftpflicht nicht gedeckt. Somit sind sie stets auf der sicheren Seite, wenn Sie beispielsweise einen Unfall verschulden.

Sollte das Auto nicht mit dem vollen Betrag gekauft, sondern beispielsweise über einen 3jährigen Zeitraum finanziert werden, ist eine Vollkaskoversicherung beim Kauf ebenfalls Pflicht. Diese deckt nicht, wie die Kfz-Haftpflicht, die Schäden ab, die sie bei anderen verschulden, sondern springt bei Bedarf für Schäden am eigenen Auto ein. Durch den erzwungenen Abschluss stellt der Verkäufer sicher, dass sie die eventuelle Instandsetzung des Autos, was ihm ja dann teilweise noch gehört, auch bezahlen können. Bei den Versicherungen empfiehlt es sich, die Tarifrechner nach den besten Angeboten zu durchforsten, die ändern sich nämlich andauernd.

Was NICHT wichtig ist, was einem aber viele Autohäuser immer wieder aufschwatzen wollen, ist die sogenannte Restschuldversicherung. Dabei versichern sie nicht das Auto, sondern den Kredit, den sie meistens aufnehmen müssen, um sich das Auto leisten zu können. Die Versicherung springt dann ein, wenn sei den Kredit nicht zurückzahlen können, beispielsweise beim Todesfall des Käufers. Ein Artikel der FAZ zitiert Markus Lietz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, zum Thema: “[Die Versicherung] sei eigentlich nicht nötig, denn im Todesfall könne das Auto ja verkauft werden.” Trotzdem wollen einem das die Autohäuser immer wieder unterjubeln, was meistens die Zinsen für den Kredit in die Höhe treibt. Unnötige Abzocke, wie ich finde!

Ich hoffe, dieser kleine Überblick hat ein wenig weitergeholfen und wünsche Ihnen beim nächsten Autokauf viel Erfolg!


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Kennen Sie das nicht auch: Sie gehen in eine Bank oder sprechen einfach mal wieder mit Ihrem Versicherungsvertreter und schon zieht Ihr Gegenüber plötzlich einen neuen Vertrag aus der Schublade, den sie “immer schon haben mussten”?
Ich habe genau solche Situationen schon sehr oft erlebt. In vielen Fällen werden Menschen einfach nur schlecht und überhaupt nicht zu Ihrer Situation passend beraten. Es kommt immer wieder vor, dass Versicherungen viel zu teuer oder einfach nur deplaziert angeboten werden und diese, außer dass sie Provision in die Kasse des Anbieters spülen, keinen großen Sinn ergeben.

Ich habe mir deshalb mal Gedanken darüber gemacht, welche Versicherungen man eigentlich wirklich braucht, welche Verträge also generell unverzichtbar sind: Da wäre als erstes natürlich eine private Haftpflichtversicherung. Nur mit einer privaten Haftpflichtversicherung kann man sich gehen die Gefahr absichern, einer anderen Person oder deren Besitz unabsichtlich zu schaden und den Schaden dann aus eigener Tasche ersetzen zu müssen.

Ebenso unerlässlich ist meiner Meinung nach die Absicherung der eigenen Person: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört für mich daher ebenso zur Grundausstattung wie eine private Unfallversicherung. Bei beiden Versicherungen sollte man sich allerdings genau ausrechnen lassen, welche Leistungen man absichern muss und welche man evtl. vom Staat bekommt. Hier werden nämlich sehr oft zu hohe Beiträge verkauft.

Die Absicherung des eigenen Vermögens ist ebenfall enorm wichtig: Zu diesen Versicherungen gehören für mich neben der Hausrat- und der Wohngebäudeversicherung auch eine evtl. Glasbruch oder eine KFZ Versicherung.

Im Großen und Ganzen war es das dann auch schon - alle weiteren Versicherungen gehören für mich mehr oder weniger zum “Luxus”.


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