Versicherungen - Ratgeber

Tipps & Informationen über Versicherungen
 


Nachdem nun schon mehrfach über den Sinn der Zusatzversicherungen diskutiert wurde, sollte auch mal beleuchtet werden, welche speziellen Leistungen die privaten Zusatzversicherungen denn überhaupt bieten und in welchen Bereichen.

Die Notwendigkeit der privaten Zusatzversicherungen oder generell der privaten Krankenversicherung hier auch noch mal an einem Beispiel erläutert:

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 Was einige Experten befürchtet hatten, zeichnet sich in den Worten von DAK-Chef Herbert Rebscher jetzt immer deutlicher ab.

Rebscher plädierte dafür, den für 2009 verbindlichen einheitlichen Beitragssatz der Krankenkassen, der am 1. November 2008 von der Bundesregierung beschlossen wird, um ein Jahr zu verschieben. Das begründete er damit, dass der bisherige Satz von 14,9 Prozent viel zu niedrig sei. Realistisch für den Satz der Versicherungen seien eher “15,5 Prozent plus X”.

Dies begründete Rebscher damit, dass der Risikostrukturausgleich und zusätzliche Ausgaben in diesem Jahr den Beitragssatz fast sicher ansteigen lassen würden.

Meiner Meinung nach ist dies nicht unbedingt der Fall. Ein uniformer Beitragssatz für alle Kassen ist zwar meiner Meinung nach Blödsinn, da hier die verschiedensten Kassen mit den verschiedensten Zielgruppen alle über einen Kamm geschert werden. Trotzdem ist eine Pauschalaussage, auf alle Krankenkassen kämen erhöhte Ausgaben und damit zwangsläufig erhöhte Beiträge der Patienten zu, genauso fragwürdig. Vom Chef der DAK hätte man da etwas differenziertere Prognosen erwartet…


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Krankenversicherung für Studenten

Autor: Kerstin
abgelegt in: Mensch

Für viele Studenten stellt selbst der verringerte Beitrag von 58,49 Euro ein Problem dar @ flickr /dustpuppy

Bis zum 25. Geburtstag sind alle Studenten kostenlos über ihre Eltern gesetzlich krankenversichert. Wer sein Studium danach noch nicht abgeschlossen hat, muss monatlich 58,49 Euro für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen, was immer noch relativ preiswert ist. Dieser verringerte Beitrag gilt bis zum 30. Lebensjahr. Für „ewige Studenten“, die sich über dieses Alter hinaus universitär ausbilden lassen möchten, werden je nach Krankenkasse Beiträge zwischen 120 und 130 Euro angeboten. Verlängerung der studentischen Versicherung (für einen Beitrag von 58,49 Euro) wird nur in Ausnahmefällen wie Geburt eines Kindes, längere Erkrankung oderBetreuung behinderter Familienangehöriger gestattet.

Daneben gibt es auch für Studenten die Möglichkeit, sich privat versichern zu lassen. Der Versicherungsbeitrag hängt dabei von der individuellen Situation und den Leistungswünschen des Versicherten ab. In der Regel sind private Krankenversicherungen teuerer als die gesetzlichen, bieten aber bessere Leistungen anb. Allerdings können sich die meisten Studenten das nicht leisten. Und selbst der gesetzliche Versicherungsbeitrag von fast 60 Euro stellt eine schwere Last für das knappe Studentenbudget dar.


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Selbstständigkeit flickr©Neeta Lind

Als Selbstständiger muss man in Sachen Versicherung gleich zwei Aspekte beachten. Einerseits darf das persönliche Risikomanagement nicht zu kurz kommen und andererseits müssen betriebliche Risiken abgesichert sein.

Im privaten Bereich sind fünf Versicherungen existenziell. Für Selbstständige und Freiberufler ist es unheimlich wichtig sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung auszustatten. Es können immer wieder Ereignisse vorfallen, die schließlich ein Fortführen der Arbeit unmöglich machen. In diesem Fall sollte man unbedingt vorgesorgt haben. Eine private Unfallversicherung sicherte teure Zusatzleistungen ab, falls aufgrund eines Unfalles pflegebedürftig oder behindert sein sollte. Da die gesetzliche Unfallversicherung lediglich Arbeitsunfälle absichert, die meisten jedoch in der Freizeit geschehen, gehört die private Unfallversicherungen zu den Pflichtversicherungen.

Selbstständige müssen im Vorfeld eines Abschlusses einer Privaten Krankenversicherung einen genauen Tarifvergleich durchführen. Der Teufel steckt oftmals im Detail und je nach Alter lässt sich der ein oder andere Euro sparen. Da der Regelsatz für gesetzliche Krankenversicherungen sehr hoch liegt, ist der Abschluss einer Privaten Krankenversicherung lohnenswerter.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist die private Haftpflichtversicherung. Sie wird oftmals vernachlässigt, weil es äußerst selten vorkommt, dass man Gegenstände anderer Menschen zerstört und wenn, sind dies meist nur geringe Beträge. Viele vergessen dabei aber, dass auch Personenunfälle zur privaten Haftpflichtversicherung gehören. Man verletzt zwar seine Mitmenschen unabsichtlich, aber Verletzungen gänzlich ausschließen kann man nicht.

Die private Altersvorsorge wird oftmals in den Hintergrund geschoben. Das Rentenalter ist noch lange hin und man wird sich schon rechtzeitig einen Betrag erwirtschaften. Da man aber als Selbstständiger selten in der Rentenkasse vertreten ist, muss man früh anfangen, privat vorzusorgen. Gerade für Selbstständige kann man günstige Pakete zusammenstellen, die Ruhe im Alter garantieren.


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Wer bei einem Auslandsaufenthalt auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte rechtzeitig für einen entsprechenden Schutz sorgen. Schließlich treffen unvorhersehbare Ereignisse meist dann ein, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann- im Urlaub gehören leider Erkrankungen öfter dazu, als man annimmt.

Wenn man sich für den zusätzlichen Schutz einer Reisekrankenversicherung entschlossen hat, steht oft die Frage im Raum, welche Kosten im Schadensfall tatsächlich vom Versicherer getragen werden. So sollte man hier frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen und auf das Kleingedruckte im Vertrag achten, denn einige Versicherungen beinhalten auch Ausschlüsse von der Leistungspflicht, wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist.

In der Regel jedoch bezahlt die Reisekrankenversicherung alle Kosten einer medizinischen Behandlung, wenn der Versicherungsnehmer auch die Originalbeläge vorlegen kann. Damit verbunden müssen akute und auch unvorhersehbare Erkrankungen stehen, die im Ausland auftreten. Meist kann man dann einen Arzt der freien Wahl aufsuchen; doch hier machen einige Versicherer genaue Vorgaben, die einzuhalten sind. Bezahlt werden die Kosten aller anfallenden stationären und ambulanten Behandlungen wie auch Medikamente und andere erforderlichen Hilfsmittel, die zur Genesung des Patienten beitragen.

Grundsätzlich eingeschlossen in den Leistungsumfang einer Reisekrankenversicherung ist auch der in der Regel teure Rücktransport in die Heimat. Zu den Voraussetzungen dafür gehört, dass dieser aus medizinischer Sicht notwendig wird und von dem jeweiligen Arzt oder der Klinik attestiert werden sollte. Wer hier auf eigene Faust handelt und auf einen Rücktransport besteht, muss unter Umständen die Kosten selber tragen.

Zu den Einschränkungen dieser Absicherung gehört, dass der Versicherungsnehmer vor dem Antritt seiner Reise nicht schon erkrankt war. In diesem Fall muss man mit einer Leistungseinschränkung oder gar einer Leistungsverweigerung rechnen. Schließlich dürfen Folgebehandlungen nicht zu Lasten des Versicherers gehen.

Derjenige, der unter chronischen Krankheiten leidet, sollte dies bereits beim Abschluss der Versicherung mitteilen, damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes auch wirklich abgesichert ist. Selbstverständlich sollte der Reisende im Ausland auf Vorsorgeuntersuchungen verzichten. Hierbei macht es Sinn, diese in der Heimat durchführen zu lassen, da Reisekrankenversicherungen Untersuchungen dieser Art nicht in ihrem Leistungsangebot führen.

Ähnlich sieht es mit außergewöhnlichen zahnmedizinischen Behandlungen aus. Diese werden nicht bezahlt wie auch ein in der Regel teurer Zahnersatz nicht in das Leistungsspektrum einer solchen Versicherung fällt.

Wer sich vernünftig absichern will, sollte vor dem Vertragsabschluss alle Kriterien hinterfragen, damit teure Fehler vermieden werden können und der Versicherte nicht auf den Kosten für Behandlungen sitzen bleibt, weil möglicherweise ein Ausschluss damit verbunden ist.


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Privatpatienten haben’s besser. Zumindest ist dies die Meinung derer, die womöglich selbst noch nie Privatpatienten waren. Doch ich will nicht unken, es hat auch Vorteile, ein Privatpatient zu sein.

Ich selbst war es viele Jahre lang bis zu meiner Berufstätigkeit und bin es seit kurzer Zeit wieder. Zuerst bei den Eltern mitversichert, nun auf eigene Füße gestellt. Sowohl damals als auch heute kann ich nicht behaupten, als Privatpatient bevorzugt behandelt zu werden – zumindest was die lästige Sitzerei im Wartezimmer anbelangt. Bei den Behandlungsmethoden bin ich als medizinischer Laie naturgemäß vorsichtig in meinem Urteil. Doch kann ich guten Gewissens behaupten, dass ich als Versicherter in einer gesetzlichen Krankenkasse nicht kränker war, als ich es als Privatpatient bin.

Um sich privat zu versichern, spielt das Einkommen eine große Rolle. Die Bemessungsgrenze liegt derzeit bei 3.600 Euro monatlich. Das bedeutet, dass bis zu diesem Einkommen Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung berechnet werden. Wer in eine private Krankenversicherung wechseln will, muss monatlich etwas über 4.000 Euro verdienen; zudem muss man diese sogenannte Versicherungspflichtgrenze seit drei Jahren überschritten haben. Ausnahmen hiervon bilden Freiberufler, Selbstständige und Beamte – für sie gilt diese Einkommensgrenze nicht. Sie müssen sich ausrechnen, was für sie günstiger ist. Im Übrigen wird jede seriöse Krankenversicherung Versicherungsvergleiche anstellen und die für den jeweiligen Bedarf benötigten Beiträge errechnen.

Letztendlich ist es eine Kostenfrage. Für mich war die Entscheidung zur Privatversicherung leicht, da ich als Selbstständiger auf meinen Versicherungseintritt in Jugendjahren anknüpfen konnte und somit einen weitaus geringeren Beitrag bezahle, als wenn ich in der gesetzlichen Krankenversicherung geblieben wäre.

Wartezimmer


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Krankenkassenwirrwarr

Autor: Kerstin
abgelegt in: Mensch, Versicherer

Meiner Meinung nach ist das Krankenkassenwirrwarr gerade für ältere Menschen eine Zumutung. Vielfach bedarf es einer sehr genauen Untersuchung der einzelnen Kassen um die mit dem günstigsten Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.

Das Krankenkassenwirrwarr wird besonders durch die unterschiedlichen Leistungen erzeugt, denn durch die verschiedenen Inhalte der einzelnen Angebote ist das Vergleichen deutlich erschwert. Ein Hilfsmittel und Übersichten, die einen Weg aus dem Krankenkassenwirrwarr aufzeigen sollen, finden sich im Internet. Da aber gerade ältere Menschen diese Möglichkeit nicht oder nur eingeschränkt besitzen sind sie als Verlierer im Krankenkassenwirrwarr anzusehen. Leider bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich auf die Angebote die ihnen gemacht wurden zu verlassen, schade wenn man bedenkt, dass es sich doch bei ihnen um langjährige treue Beitragszahler handelt.

Ob das Krankenkassenwirrwarr mit der Vereinheitlichung des Beitragssatzes etwas mehr an Struktur gewinnt, bleibt abzuwarten. Zwar könnte man dann bei Vergleichen die einzelnen Leistungen gegenüberstellen, jedoch ist dies nicht möglich, wenn es zu den üblichen Beitragssätzen die sich am Einkommen orientieren noch zusätzliche Beiträge ergeben. Die Versicherten dürfen jedoch zumindest bis dahin von einer Auflösung des Krankenkassenwirrwarrs träumen.

Krankenkassenkarten © newzweb


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