Versicherungen - Ratgeber

Tipps & Informationen über Versicherungen
 


Die Techniker Krankenkasse

Autor: Kerstin
abgelegt in: Personenversicherung

Die Techniker Krankenkasse wurde wiederholt von Focus Money ausgezeichnet. Grund genug, sich das Unternehmen einmal näher anzuschauen.

Die Krankenkasse ist die zweitgrößte in Deutschland und mittlerweile  stolze 128 Jahre alt und hieß damals noch Eingeschriebene Hilfsklasse für Architekten, Ingenieure und Techniker. Sie hat beinahe schon 8 Millionen Mitglieder und 229 Geschäftsstellen (Stand: 12/2011).

Bei der Techniker Krankenkasse gibt es verschiedene Tarifmodelle und zwar für folgende Versicherungsnehmer: Auszubildende, Studenten, Berufstätige, Selbstständige, Familien, Senioren und Firmenkunden. weiterlesen »


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In der Pflegeversicherung sind alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkasse pflichtversichert. In der gesetzlichen Pflegeversicherung ist nur die Grundversorgung bei Pflegebedürftigkeit gesichert. Deshalb besteht für gesetzlich Versicherte, die Möglichkeit in einer privaten Krankenversicherung, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Dabei kann unter drei verschiedenen Varianten gewählt werden.

1. Die Pflegerentenversicherung, hier erfolgt Auszahlung einer monatlichen Pflegerente im Pflegefall.
2. Beim Pflegekostentarif wird ein Höchstbetrag vertraglich vereinbart.
3. In der Pflegetagegeldversicherung wird täglich das Tagegeld ausbezahlt, dieses ist abhängig von der Pflegestufe.

Mit höherem Eintrittsalter steigt auch die Beitragshöhe. Bei Frauen wird generell ein höherer Beitrag erhoben, weil die Lebenserwartung höher ist als bei Männern. Bei einigen Versicherungsunternehmen ist der Beitrag weiterhin abhängig vom Gesundheitszustand. Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung wird mit 40 Jahren empfohlen. Bei einigen Versicherungsangeboten wird das Höchsteintrittsalter in eine Pflegezusatzversicherung mit 75 Jahren angeboten. Bei höherem Eintrittsalter erfährt man die Beitragshöhe auf direkte Nachfrage.

Eine private Pflegezusatzversicherung deckt deutlich mehr Kosten als die gesetzliche Pflegeversicherung. Allen die bei Pflegebedürftigkeit nicht von Angehörigen oder vom Sozialamt finanziell abhängig sein möchten, denen ist eine Pflegezusatzversicherung zu empfehlen. Je früher man sich dafür entscheidet, umso geringer sind die Beiträge.


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Die seit langem beschlossene und immer wieder verschobene Reform der deutschen Pflegeversicherung tritt ab morgen 1. Juli endlich in Kraft. Konkrete Änderungen betreffen vor allem die Demenzpflege und die ambulante Pflege - vielen Interessensgruppen gehen die Änderungen der Reform nicht weit genug.

In der ambulanten Pflege werden die Prämien in allen drei Klassen bis 2012 um ca. 35 Euro erhöht. In der stationären Pflege dagegen gibt es nur Erhöhungen in der Klasse 3 und bei Härtefällen. Die genaue Erklärung der einzelnen Klassen finden sie hier. Außerdem werden Demenz- und insbesondere Altzheimerpatienten Erleichterungen in der Pflegeversicherung bekommen.

In diesen Fällen deckt die Versicherungssumme nämlich nicht mehr nur wie bisher Pflege und Essensversorgung ab, sondern soll mit einem Maximalbetrag von 2400 Euro pro Jahr auch den Unterhalt von Pflegern, beispielsweise zur Betreuung, abdecken.

Verständlich, dass insbesondere den Pflegebedürftigen die Änderungen im System noch nicht weit genug gehen dürften. Schließlich sind die 360 Euo mehr im Jahr nicht genug, um wirklich gravierende Änderungen in der Lebenssituation der Pflegebedürftigen herzustellen. In Aussicht gestellt wurde außer den angesprochenen Änderungen ein 10-tägiger Freiraum für Arbeitnehmer, die ihre Angehörigen pflegen wollen. Ob sich diese Änderung aber durchsetzen wird, steht noch in den Sternen.

Also: Viel Wind um erstmal relativ wenig, es bleibt zu hoffen, dass das nicht die letzte Reform der Pflegeversicherung gewesen ist. Sonst ist weiterhin eine private Zusatzpflegeversicherung wichtig.


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Aufgrund von Krankheit und Alter gibt es immer mehr Menschen, die als Pflegefälle angesehen werden. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschen immer älter werden, entstehen Probleme, denn die Anzahl der Pflegefälle steigt dadurch jährlich.

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nicht annähernd die Kosten, die tatsächlich bei jemanden anfallen würde, der Pflege benötigt. Selbst die Kosten, die bei einem Platz in einem Pflegeheim entstehen, sind nicht mal annähernd gedeckt. Daher versuchen die Sozialämter, auf das Vermögen der nahen Angehörigen zu zugreifen, damit alles bezahlt werden kann. Deswegen ist jedem zu empfehlen, der sein Vermögen und das Vermögen seiner nahen Angehörigen schützen möchte, eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen.

Handle with Care - gilt auch in der Pflegeversicherung © flickr / psd

Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten mit ihrem Leistungspaket der Pflegezusatzversicherung hundertprozentige Kostenübernahme bei häuslicher, stationärer oder teilstationäre Pflege. Es werden auch dann Leistungen gezahlt, wenn die häusliche Pflege durch die Angehörigen geregelt wird.

Die Kosten für Hilfsmittel, die für den Verbrauch bestimmt sind und ärztlich verordnet wurden, sind ebenfalls mit in dem Leistungspaket enthalten. Des Weiteren übernimmt die Versicherung alle Kosten die z. B. für den Umbau einer Wohnung gebraucht werden, dass diese behindertengerecht ist, einen Rollador, einen Badenwannenlifter usw.

Meiner Meinung nach ist die private Pflegeversicherung ein unbedingtes Muss, denn ich möchte nicht, dass meine Kinder irgendwann mal ihren letzten Cent wegen mir ausgeben müssen.


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