Viele Kreditnehmer plagt die Vorstellung, über Jahre hinweg die Leihgabe zurückzahlen zu müssen. Noch schlimmer ist die Frage, was passiert, wenn man nicht mehr in der Lage dazu ist? An dieser Stelle hilft eine Restschuldversicherung.
Sollte der Kreditnehmer vor Ablauf der Laufzeit sterben, kann es schwer werden für seine Hinterbliebenen, die Kreditschuld zurückzuzahlen. Gleiches gilt für ihn selbst, sollte er krank werden oder seine Arbeit verlieren. Das Risiko, auf einem noch lange laufenden Kredit zu sitzen, ohne Chance zahlen zu können, wird durch die Restkreditversicherung gemindert. Gerade bei Bauvorhaben kann dies interessant werden, denn Kredite hierfür sind hoch und haben lange Laufzeiten.
Ähnlich einer Kreditversicherung, ist die Restschuldversicherung auch bei Banken beliebt, denn für sie ergibt sich daraus eine weitere Sicherheit für den Kredit. Sollte der Versicherungsfall eintreten, übernimmt die Versicherung die Rückzahlung des Kredits.
Seit den 60er Jahren hat sich der Abschluß von Restschuldversicherungen in Deutschland durchgesetzt. Da sie vor allem im Todesfall einsetzen wie eine Risikolebensversicherung, werden sie auch oftmals Kredit-Lebensversicherungen genannt.
In Kritik gerät die Restschuldversicherung allerdings oftmals wegen der hohen Beiträge, die je nach Alter, Gesundheitszustand und Geschlecht unterschiedlich ausfallen können, und der hohen Provisionen, die in die Summe einfließen.
Man sollte möglichst genaue Information einholen, in Fällen, in denen bereits Erkrankungen bekannt sind. Denn dann kann auch dazu kommen, dass in den ersten zwei Vertragsjahren keine Versicherungsleistung besteh.