Daß jeder von uns die bestmögliche Versorgung haben will, um im Ernstfall möglichst schnell wieder auf den Beinen zu sein, versteht sich von selbst. Viele übersehen dabei aber auch sehr schnell, wie wichtig es ist, ganz genau auch die Leistungen gegenüber dem Beitrag zu überprüfen. Selbstbehalte abzuwägen und evtl. Leistungsausschlüsse oder Begrenzungen immer im Auge zu behalten. Viel zu schnell wird das möglichst günstigste Angebot gewählt. Die Gedanken drehen sich vorwiegend darum, daß man das ja eh nicht bräuchte, nur für den schlimmsten Fall und der trifft ja bestimmt nicht mich selbst.
Nachdem nun schon mehrfach über den Sinn der Zusatzversicherungen diskutiert wurde, sollte auch mal beleuchtet werden, welche speziellen Leistungen die privaten Zusatzversicherungen denn überhaupt bieten und in welchen Bereichen.
Die Notwendigkeit der privaten Zusatzversicherungen oder generell der privaten Krankenversicherung hier auch noch mal an einem Beispiel erläutert:
Für große Haustiere, wie Hunde oder Pferde, wird den Tierhaltern nahe gelegt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen, um sich gegen finanzielle Risiken, die sich im Zusammenhang mit der Haltung eines Hundes ergeben, abgesichert zu sein.
Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist in den Leistungen vergleichbar mit der Autohaftpflicht oder der privaten Haftpflichtversicherung. Sie tritt immer dann ein, wenn das Tier, gegenüber dritten Personen einen Schaden verursacht. Zum Beispiel wenn der frei laufende Hund auf dem Grundstück den Briefträger anspringt, dieser infolgedessen stürzt und sich eine Verletzung zuzieht, die eine Krankschreibung etc. zur Folge hat. Für den entstandenen Schaden kommt die Tierhalterhaftpflicht auf. Ebenso tritt sie ein, wenn ein Hund sich von der Leine reißt, auf die Straße läuft und dadurch einen Verkehrsunfall verursacht. Solche Schäden können größere Dimensionen annehmen und den Hundehalter ruinieren, wenn er keine Tierhalterhaftpflichtversicherung besitzt. Trotzdem dieser Sachverhalt durchaus bekannt ist, haben Statistiken zufolge nur etwa 30 Prozent der Hundehalter eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Manchmal als Folge eines Schadens, den sie selbst begleichen mussten. Die Tierhalterhaftpflicht tritt auch dann ein, wenn eine andere Person den Hund beaufsichtigt und mit ihm im Freien spazieren geht.
Sie tritt hingegen nicht dafür ein, wenn der Hund in der eigenen Wohnung Schäden am Mobiliar oder an Teppichen verursacht. Die Preise für die Tierhalterhaftpflichtversicherung sind bei den Anbietern verschieden, aber schon für unter 40 Euro Jahresbeitrag zu bekommen. Ein Obolus, der sich lohnt und sich bei einem Schaden bezahlt macht.
Typischerweise wird durch eine Glasbruchversicherung der Schaden an Fenstern und Türen abgedeckt, doch auch Scheiben von Vitrinen sind enthalten. Vor Abschluss eines Vertrages sollten möglichst viele Angebote eingeholt werden, …
Seit diesem Jahr gibt es eine Erhöhung der Riester - Zulage für Kinder. Allerdings nur für diejenigen, die ab 2008 geboren wurden. Der vorherige Betrag der Riester - Rente von 185 Euro wurde auf runde 300 Euro angehoben. Das macht doch Hoffnung. Doch für alle anderen Kinder, die vor 2008 geboren wurde, bleibt der Betrag von 185 Euro gleich.
Einen Anspruch darauf hat aber nur, wer in diesem Kalenderjahr mindestens einen Monat lang Kindergeld bezogen hat.
Darüber hinaus hat sich die Altersvorsorge - Zulage für Ledige ab 2008 auf 154 Euro erhöht, was einen Mehrbetrag von 40 Euro gegenüber 2007 ausmacht. Bei Verheirateten erhöhte sich diese Zulage entsprechend um das Doppelte, also 80 Euro.
Was einige Experten befürchtet hatten, zeichnet sich in den Worten von DAK-Chef Herbert Rebscher jetzt immer deutlicher ab.
Rebscher plädierte dafür, den für 2009 verbindlichen einheitlichen Beitragssatz der Krankenkassen, der am 1. November 2008 von der Bundesregierung beschlossen wird, um ein Jahr zu verschieben. Das begründete er damit, dass der bisherige Satz von 14,9 Prozent viel zu niedrig sei. Realistisch für den Satz der Versicherungen seien eher “15,5 Prozent plus X”.
Dies begründete Rebscher damit, dass der Risikostrukturausgleich und zusätzliche Ausgaben in diesem Jahr den Beitragssatz fast sicher ansteigen lassen würden.
Meiner Meinung nach ist dies nicht unbedingt der Fall. Ein uniformer Beitragssatz für alle Kassen ist zwar meiner Meinung nach Blödsinn, da hier die verschiedensten Kassen mit den verschiedensten Zielgruppen alle über einen Kamm geschert werden. Trotzdem ist eine Pauschalaussage, auf alle Krankenkassen kämen erhöhte Ausgaben und damit zwangsläufig erhöhte Beiträge der Patienten zu, genauso fragwürdig. Vom Chef der DAK hätte man da etwas differenziertere Prognosen erwartet…
Wer eine Reise plant, sollte auch an die verschiedenen Reiseversicherungen denken.
Eine Reiserücktrittsversicherung tritt bei einer kurzfristigen Stornierung der Reise aufgrund schwerer Erkrankungen, Unfall, Schwangerschaft, Todesfall in der Familie oder unerwarteter Arbeitslosigkeit ein und übernimmt die Stornokosten der Reise, die je nach Kurzfristigkeit der Stornierung bis zu 100% betragen können.
Eine Reiseabbruch-Versicherung tritt nach Beginn der Reise in Kraft, wenn unvorhersehbare Gründe während der Reise eintreten, die einen vorzeitigen Abbruch einer Reise erfordern, wie zum Beispiel ein Unfall, Erkrankung, Todesfall oder auch schwere Eigentumsschäden durch Elementarereignisse. In diesen Fällen übernimmt die Versicherung die Erstattung von nicht erhaltenen Reiseleistungen.
Die Reisekranken-Versicherung ist für alle Auslandsreisenden unerläßlich. Die Versicherung übernimmt im Krankheitsfall alle anfallenden Kosten für die ambulante oder auch stationäre Behandlung des Patienten. Im Ausland ist man stets Privatpatient und die Kosten können je nach Land sehr hoch ausfallen. Meist wird mit der Reisekranken-Versicherung optional auch eine Rückholversicherung bzw. Notfallhilfe mit angeboten.
Eine Reisegepäck-Versicherung erstattet Ihnen die Schäden, die Sie durch den Diebstahl Ihres persönlichen Eigentums auf der Reise erleiden. Oftmals wird sogar der Neu- oder Wiederbeschaffungswert der gestohlenen Gegenstände ersetzt.
Die Verspätungsschutz-Versicherung übernimmt die Kosten, die Ihnen entstehen, wenn Sie wegen der Verspätung eines öffentlichen Verkehrsmittels, sei es Zug, Bus oder der Zubringerflug, Ihren gebuchten Flug verpassen.
Meiner Meinung nach sind die Reisekranken- und Reiserücktrittsversicherung unerläßlich. Der Abschluss weiterer Versicherungen obliegt ganz den persönlichen Bedürfnissen des Reisenden.
Eine Reiserücktrittsversicherung ist die am häufigsten abgeschlossene Reiseversicherung. Eine Vielzahl von Reiseveranstaltern verlangen beim Reiserücktritt noch 80 % des ursprünglichen Reisepreises. Bei Vorliegen einer Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Versicherung die Kosten.
Die Versicherung zahlt u.a. bei Vorliegen einer Reiserücktrittsversicherung den Rücktritt der Reise, wenn eine Erkrankung, Unfall oder Schwangerschaft vorlag. Zu den Risiken einer Reise gehören auch plötzlich auftretende Schadensfälle durch Brand, Feuer, Einbruch, Tod und Impfverträglichkeit.
Bei den Reiserücktrittsversicherungen gibt es Reisen mit Selbstbehalt und Reiserücktrittsversicherungen ohne Selbstbehalt. Die Selbstbeteiligung liegt bei einer Reiserücktrittsversicherung teilweise bei 25 Euro.
Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt auch die Kosten für eine Rückreise. Dies trifft u.a. zu, wenn der Urlaub abgebrochen werden muß und auch zusätzliche Kosten enstanden sind, zum Beispiel für bereits gebuchte Mietwagen.
Weiterhin übernehmen Reiserücktrittsversicherungen einen Umbuchungsgebührenschutz, das sind Umbuchungsgebühren von 40 Euro je versicherte Person und versicherten Objekt.
Bei Reiserücktrittsversicherungen gelten Familienprämien für maximal zwei Erwachsene, unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und mitreisenden Kindern bis 21 Jahre, wenn diese im Versicherungsvertrag genannt wurden.
Es gibt eine Vielzahl von Anbietern an Reiserücktrittsversicherungen, hierzu zählen u.a. die Würzburger Reiseversicherung, Union Reiseversicherung, BBV, Hanse Merkur, Signal Iduna, Gothaer Reiseversicherung und die Elvia Versicherung.
Dass der Markt um die Kfz Versicherung ein sehr hart umkämpfter ist, lässt sich nicht zuletzt daran feststellen, dass pünktlich zum Herbst die Versicherer Werbeaufrufe in den Medien starten, in denen sie um den Abschluss der Autoversicherung bei ihrem Unternehmen werben. Denn dadurch, dass der Verbraucher seine Autoversicherung immer zum Jahresende kündigen kann, bietet diese Möglichkeit den Versicherern die einzigartige Gelegenheit, durch den Abschluss einer Kfz-Versicherung auch neue Kunden für ihr Unternehmen zu gewinnen. Und generell ist es auch für den Versicherten gut, dass er die Möglichkeit hat, von Zeit zu Zeit seinen Autoversicherer zu wechseln. Um allerdings zu sehen, dass sich ein Wechsel lohnt, muss man vorher einen Versicherungsvergleich anstellen.
Ähnlich wie bei einer Unfallversicherung kann man generell sagen, dass eine Kfz-Versicherung, die man selbst im Internet abschließt, günstiger ist als ein Abschluss in einer Agentur.
Das hängt damit zusammen, dass Versicherer mit einem Agenturnetz größere Ausgaben für Personal und Immobilien haben und somit nicht so kostengünstig arbeiten können wie Anbieter aus dem Internet. Und warum sollte man nicht bei einem seriösen Onlineversicherer seine Autoversicherung abschließen, wenn man dabei Geld sparen kann? Im übrigen bieten auch Versicherer mit Außendienst auf ihrer Homepage den Kunden bereits den Abschluss einer Kfz-Versicherung an. Die Prämien dafür sind ebenfalls recht günstig. Und der Abschluss eines solchen Vertrages sollte bei Internetkenntnissen auch kein Problem darstellen. Und wenn im Schadensfall einmal ein Ansprechpartner gebraucht wird, ist die Versicherung per E-Mail immer erreichbar.
Manche Kunden haben das Problem schon erlebt, manche verschließen auch die Augen davor, wieder andere können es vielleicht nicht wirklich beurteilen, da die Kenntnis in dem Bereich fehlt und man sich ganz auf die Kompetenz und die Seriosität des Vermittlers gegenüber verlässt. Immer wieder tritt das Phänomen auf, dass Vermittler dem Kunden eher Produkte vermitteln, die entweder übertrieben oder gar falsch platziert sind und vollkommen wider des Bedarfs des Kunden. Nur um vielleicht ein paar Euro mehr an Provisionen zu kassieren. Nicht selten sind diese Vermittler auch auf dem freien Markt der Versicherungsmakler zu finden, da hier das Angebot sehr groß ist und auch häufig nur danach entschieden wird, welche Gesellschaft vielleicht mehr zahlt und nicht etwa wo der Kunde mehr spart oder Vorteile hat.