Die Handy-Versicherung gibt es inzwischen von immer mehr Anbietern. Gerade bei teuren Smartphones könnte sich die Anschaffung einer solchen Versicherung lohnen. Doch das Durchrechnen im Voraus entscheidet erst, ob der finanzielle Aufwand wirklich gerechtfertigt ist.
Die Handy-Versicherung lohnt sich definitiv nicht für Jeden. Vor allem nicht, wenn man ein günstiges Gerät erstanden hat, denn dann übersteigen die Kosten für die Zusatzversicherung schnell den Wert des Geräts. Wer jedoch ein hochwertiges Smartphone besitzt, kann sich mit einer solchen Police gegen Beschädigung oder Diebstahl absichern.
Natürlich ist bei der Entscheidung ein Tarifvergleich bei Versicherungen und Mobilfunkanbietern unumgänglich, denn nicht jedes Angebot deckt alle Eventualitäten ab. Vor dem Abschluss der Versicherung sollte man sich also genau mit seinen eigenen Gewohnheiten auseinandersetzen, um mögliche Gefahrenquellen für das Handy bestimmen und dann das entsprechende Versicherungs-Paket auswählen zu können. Und wie bei allen Versicherungen gilt: mit steigender Deckung und Vielfalt der Zusatzleistungen steigt auch der monatliche Beitrag.
Verschleiß durch regelmäßigen Gebrauch wird in der Regel nicht abgedeckt, ebenso wenig wie das schlichte Verlieren des Handys oder mutwillige Beschädigung. Die Schutzbriefe greifen da, wo der Hersteller keine Garantieleistung erbringen muss, also vor allem bei selbst verursachten Schäden. Diebstahl ist ebenfalls nicht automatisch als Schadensfall abgedeckt, hier sollte das Angebot der Versicherung genau studiert werden.
Der weltweit greifende Handy-Schutzbrief von T-Mobile in der Basis-Version kostet beispielsweise einmalig 49,95 Euro oder monatlich 2,95 Euro bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Abgedeckt sind selbst verursachte Schäden zum Beispiel durch Stürze oder Wasser, hier werden die Reparaturkosten übernommen beziehungsweise ein Ersatz bei Totalschaden gestellt. Ersatz gibt es auch im Falle eines Diebstahls bei einem Einbruch oder Raub. Die Deckungssumme beträgt 400 Euro bei 40 Euro Selbstbeteiligung.
Wenn das Handy also nicht wenigstens 110 Euro gekostet hat (Versicherungssumme plus Selbstbeteiligung im Schadensfall), lohnt sich der Abschluss der Police nicht. Noch teurer wird es mit dem Premium-Paket: hier liegt die Deckungssumme bei 600 Euro mit einer Selbstbeteiligung von 60 Euro, dafür ist aber eine Verlängerung der Garantie enthalten. Das Ganze gibt es dann für einmalige 79,95 Euro oder 3,95 Euro im Monat. Wenigstens 140 Euro hat man hier also im Schadensfall letztlich selber gezahlt.
Bei Vodafone zahlt man sogar 4,95 Euro pro Monat, dafür liegt die Selbstbeteiligung „nur“ bei 30 Euro. Das Angebot gilt aber nur bei Kauf eines Handys inklusive Abschluss eines Vertrags mit Mindestlaufzeit. Beim Handy-Sorglos-Paket von E-Plus entfällt der Kaufpreis: hier mietet man das Gerät für eine bestimmte Zeit, je nach Angebot für rund 5 Euro pro Monat, und deckt damit gleichzeitig Diebstahl und unvorhersehbare Beschädigungen ab. Nach Ablauf des Mietvertrags wird das Handy einfach an E-Plus zurückgegeben.
Es gibt also viele verschiedene Modelle, die alle sorgfältig geprüft werden wollen. Man sollte stets die Gesamtkosten einer Versicherung dem Kaufpreis des Handys gegenüberstellen. Nur wenn sich hier ein deutlicher Vorteil ergibt, lohnt sich die Anschaffung. Ansonsten heißt es schlichtweg: achtsam und pfleglich mit dem Gerät umgehen!
Juni 28th, 2011 um 08:55
Ich persönlich bin schon der Meinung, dass sich eine Versicherung für fast alle Handys lohnt. Gibt es heute noch billige Smartphones? Duch den Touchscreen sind die neuen Modelle ziemlich anfällig für Schäden (aus eigener Erfahrung). Ich glaube daher schon, dass sich eine Versicherung da lohnt.Fragt sich eben welche
Wie wäre es mal mit einem Vergleich auf eurer Seite?! Sowas aheb ich noch nicht im Internet gefunden.