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Eintrittsalter in die Pflegezusatzversicherung

Autor: Kerstin
abgelegt in: Mensch

In der Pflegeversicherung sind alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkasse pflichtversichert. In der gesetzlichen Pflegeversicherung ist nur die Grundversorgung bei Pflegebedürftigkeit gesichert. Deshalb besteht für gesetzlich Versicherte, die Möglichkeit in einer privaten Krankenversicherung, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Dabei kann unter drei verschiedenen Varianten gewählt werden.

1. Die Pflegerentenversicherung, hier erfolgt Auszahlung einer monatlichen Pflegerente im Pflegefall.
2. Beim Pflegekostentarif wird ein Höchstbetrag vertraglich vereinbart.
3. In der Pflegetagegeldversicherung wird täglich das Tagegeld ausbezahlt, dieses ist abhängig von der Pflegestufe.

Mit höherem Eintrittsalter steigt auch die Beitragshöhe. Bei Frauen wird generell ein höherer Beitrag erhoben, weil die Lebenserwartung höher ist als bei Männern. Bei einigen Versicherungsunternehmen ist der Beitrag weiterhin abhängig vom Gesundheitszustand. Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung wird mit 40 Jahren empfohlen. Bei einigen Versicherungsangeboten wird das Höchsteintrittsalter in eine Pflegezusatzversicherung mit 75 Jahren angeboten. Bei höherem Eintrittsalter erfährt man die Beitragshöhe auf direkte Nachfrage.

Eine private Pflegezusatzversicherung deckt deutlich mehr Kosten als die gesetzliche Pflegeversicherung. Allen die bei Pflegebedürftigkeit nicht von Angehörigen oder vom Sozialamt finanziell abhängig sein möchten, denen ist eine Pflegezusatzversicherung zu empfehlen. Je früher man sich dafür entscheidet, umso geringer sind die Beiträge.


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