Deutschland ist das beste Land, wenn es um Gesundheitsabsicherung geht, denn es besteht auf jeden Fall Versicherungspflicht. Dabei ist der Unterschied zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Privaten Krankenversicherung an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
In keinem anderen Land wie in Deutschland sind Arbeitnehmer so gut gegen Krankheitskosten abgesichert.
Wechsel zur privaten Krankenversicherung
Arbeitnehmer sind in der Gesetzlichen Krankenversicherung gesetzlich pflichtversichert, übersteigt aber ihr Einkommen die Versicherungspflichtgrenze 2012, dann können sie zur Privaten Krankenversicherung (PKV) wechseln. Die Möglichkeit einer freiwillig gesetzlichen Versicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung würde aber weiter bestehen.
Die Versicherungspflichtgrenze 2012 ist genau festgehalten, deshalb kann erst dann ein Wechsel in die PKV stattfinden, wenn man sie übersteigt.
Für 2012 liegt sie bei 4125,00 € monatlich und die Jahresarbeitsentgeltgrenze dementsprechend bei 49.500€.
Hat ein Arbeitnehmer diese Versicherungspflichtgrenze 2012 erreicht, kann ein Wechsel in die PKV stattfinden. Man muss aber beachten, dass diese Bemessungsgrenze nur für Angestellte und Arbeitnehmer besteht. Freiberufler und Selbständige können von Beginn ihrer Tätigkeit an gleich privat krankenversichert werden, das ist natürlich von großem Vorteil.
Wie bereits erwähnt, für alle Arbeitnehmer muss die Versicherungspflichtgrenze 2012 erreicht sein und es sind auf jeden Fall Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten.
GKV im Vergleich mit der PKV
Die wesentlichen Unterschiede zwischen der GKV und der PKV bestehen in den Leistungen. Während die GKV jeden Bürger aufnehmen muss, sind für die Aufnahme in eine PKV gewisse Voraussetzungen zu erfüllen, dafür bezahlt die PKV generell mehr Leistungen, Therapien und auch alternative Heilmethoden.
Jede PKV darf einen Arbeitnehmer ablehnen, der gewisse Vorerkrankungen hat und diese nicht wahrheitsgemäß im vorher gehenden Fragebogen listet. Bei allen Gesundheitsfragen ist daher auf große Sorgfalt zu achten. Aber eine Annahme kann trotzdem stattfinden durch einen Risikozuschlag oder generell eine Beitragserhöhung.
Wie man sieht, lohnt sich ein Wechsel in die PKV immer, vorausgesetzt, der Verdienst liegt in entsprechender Höhe.