Den Versicherungs— und Finanzdienstleistungskonzern Signal Iduna gibt es in der heutigen Form seit 1999, als sich am 1. Juli die Dortmunder Signal Versicherungen und die Hamburger Iduna Nova Gruppe zusammen schlossen. Bei der Signal Iduna Gruppe handelt es sich um einen Gleichordungskonzern, das heisst, die einzelnen Konzerne der Gruppen gelten als gleichwertig und werden nicht in einem System der Unter- und Überordnung geleitet.
Zur Signal Iduna Gruppe gehören elf Versicherungskonzerne, die zahlreiche Gebiete der Versicherungsbranche abdecken wie Krankenversicherung, Lebensversicherung, Rechtsschutzversicherung oder Rentenversicherung, sowie vier Finanzdienstleistungskonzerne.
Bei den Versicherungsunternehmen der Signal Iduna Gruppe handelt es sich um Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, was bedeutet, dass die Versicherten gleichzeitig Träger des jeweiligen Unternehmens sind. Dazu gehört auch die Signal Unfallversicherung a. G. in Dortmund.
Die Firmenhauptsitze befinden sich der Konzerngeschichte entsprechend in Dortmund und Hamburg, wo die beiden ursprünglich getrennt voneinander agierenden Unternehmen jeweils gegen Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurden.
Ursprünglich waren beide Konzernteile der Signal Iduna Gruppe den Bevölkerungsgruppen aus Handwerk und Handel verbunden, mittlerweile aber über diese anhaltende, traditionelle Verpflichtung hinaus allen anderen Teilen der Bevölkerung gegenüber aufgeschlossen und offen.
Seit Ende 2005 beweist die Signal Iduna Gruppe in Dortmund verstärkt ihre Verbindung zur ursprünglichen Zielgruppe der Konzerne: mit einem Sponsorenvertrag mit Borussia Dortmund erwarb die Gruppe die Namensrechte am Westfalenstadion, das zunächst bis Mitte 2016 Signal Iduna Park heissen wird.