Versicherungen - Ratgeber

Tipps & Informationen über Versicherungen
 


Archiv: Mensch

Für einen Wechsel der Krankenkasse gibt es viele Gründe. Vor einem Wechsel müssen jedoch einige grundlegende Dinge berücksichtigt werden. Wie ein Wechsel von statten geht und welches Prozedere eingehalten werden muss, erfahren Sie hier.

Wechseln geht ganz einfach ©Flickr/ David Reece

Ein Wechsel der Krankenkasse erfolgt meist aus verschiedenen Gründen. Häufig sind die unterschiedlichen Beitragssätze der Grund, obwohl diese nach der Einführung des Gesundheitsfonds nicht mehr entscheidend sind. Heutzutage machen Service, Leistungen und Verfügbarkeit die Unterschiede zwischen den Krankenversicherungen aus. weiterlesen »


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In Deutschland gibt es keine uneingeschränkte Wahlfreiheit bei der Krankenversicherung. Die meisten Bürger haben einen gesetzlichen Krankenschutz, weil sie nicht die Voraussetzungen erfüllen, die für einen Eintritt in die private Krankenversicherung (PKV) vorgegeben sind.

Erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe ist eine private Krankenversicherung für einen abhängig Beschäftigten überhaupt möglich. Diese Schwelle wird Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt und jedes Jahr neu bestimmt. Beamte bilden einen Sonderfall, denn sie bekommen vom Staat eine Beihilfe und müssen deswegen nur einen Teil ihrer Krankenversicherung privat abdecken. Die freie Wahl haben nur Selbstständige. Auch bei einem geringen Einkommen ist der Übertritt in die PKV möglich.

Von Kritikern wird das deutsche Gesundheitssystem oft als Zwei-Klassen-Medizin bezeichnet. Die meisten Patienten müssen mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auskommen, während eine kleine Gruppe von den Vorzügen der PKV profitiert.

Im jetzigen System hat die GKV den Vorteil, dass die Beiträge abhängig vom Einkommen sind. Das ist bei der PKV nicht der Fall. Das kann zu einem Problem werden, wenn die Arbeitsstelle gewechselt werden muss, weil ein Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Die PKV funktioniert nur dann gut, wenn das Arbeitseinkommen wenigstens konstant bleibt. Da die Prämien einer privaten Krankenversicherung im Laufe der Jahre ansteigen, sollte allerdings im besten Fall auch das Einkommen steigen.

 Krankenversicherung ist eine Pflicht

In Deutschland muss jeder Bürger von Gesetzes wegen eine Krankenversicherung haben. Wenn man die Wahl hat zwischen PKV und GKV, sollte man sich Zeit lassen bei der Entscheidung. Eine gute Beratung ist im Einzelfall sehr wichtig. Es gibt z.T. auch Sonderlösungen für bestimmte Berufsgruppen. So können Künstler und Schriftsteller z.B. Mitglied in der Künstlersozialkasse werden.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung reichen aus, um die normalen Risiken abzudecken. Deswegen ist es nicht unbedingt nötig, Mitglied in einer PKV zu werden. Jede Zusatzleistung muss durch eine höhere Prämie finanziert werden. Diesen „Luxus“ sollte man nur dann gönnen, wenn die finanziellen Mittel nicht für andere Ausgaben benötigt werden.


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Ein großer Teil der Menschheitsgeschichte hat auch ohne die Versicherungswirtschaft gut funktioniert. Doch nicht nur der Einzelne profitiert davon, dass es heute für fast alle Risiken eine Versicherung gibt.

Eine Versicherung deckt ein Risiko ab, dass der Versicherungsnehmer alleine nicht bewältigen kann. Ein Beispiel ist die Krankenversicherung. Jeder Mensch kann erkranken und ist dann darauf angewiesen, dass er Hilfe bekommt. Dies ist besonders wichtig bei chronischen oder schweren Krankheiten, die große Kosten verursachen.

Ein anderes Beispiel ist die Risikolebensversicherung. Mit einer solchen Versicherung kann z.B. ein Familienvater dafür sorgen, dass seine Familie im Todesfall nicht auch noch eine wirtschaftliche Katastrophe erlebt. Das wäre dann auch für Gesellschaft ein Problem, denn die Hinterbliebenen müssen im schlimmsten Fall am Ende vom Staat unterstützt werden.

Die Haftpflichtversicherung ist eine weitere Versicherung, die sehr sinnvoll ist. Wenn durch eine Fahrlässigkeit ein Schaden angerichtet wird, kann es in seltenen Fällen sogar zu Forderungen in Millionenhöhe kommen. Dann kann nur eine gute Versicherung den Ruin verhindern. Da das Risiko letztlich gering ist, sind in diesem Fall auch die Prämien niedrig.

Versicherungspaket prüfen - Überlappungen möglich

Nicht jede Versicherung ist nützlich. Es kommt zudem oft vor, dass sich in einem Haushalt mehrere Versicherungen überlappen. Das kann z.B. leicht passieren, wenn eine eheliche Gemeinschaft entsteht. Deswegen ist es sinnvoll, in diesem Fall eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise können unnötige Kosten vermieden werden. weiterlesen »


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Die Hallesche Versicherung gibt es seit 1934 in Berlin. Der Versicherer ist für seine Krankenversicherungen bekannt und zählt aktuell über 90.000 Versicherte. Es gibt jedoch nicht nur gute Konditionen bei der privaten Krankenvollversicherung sondern auch für Ergänzungsversicherungen für gesetzlich Versicherte.

Die Hallesche Versicherung zeigt sich flexibel und reagiert mit ihrem Krankenversicherungsangebot auf das was auf dem Markt verlangt wird. Weiteres Plus: Die Versicherung gibt es im gesamten Bundesgebiet, da sie über 14 Verbund-Vertriebsdirektionen verfügt. Dass garantiert dann auch noch echte Kundennähe und nicht nur anonymen Telefon-Kundenservice. Egal ob Pflegezusatzversicherung oder Haftpflicht, die Hallesche sucht Euch das Passende heraus.

Hallesche Versicherung - Krankenversicherung©flickr/Niffy…

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Die Sterbegeldversicherung

Autor: Kerstin
abgelegt in: Mensch

Und plötzlich ist die Situation da, vor der sich wohl alle Menschen sehr fürchten. Ein unerwarteter Sterbefall in der Familie.

Grabmal © Flickr by Torsten AlthofGut beraten ist, wer eine Sterbegeldversicherung beizeiten abgeschlossen hat. Es handelt sich dabei um eine Lebensversicherung, welche jedoch nur im Todesfall leistet, aber eben die  Hinterbliebenen vor den Belastungen einer Bestattung schützt.

Ein weitere Vorteil der

Sterbegeldversicherung

ist zudem, dass sie nicht mit Leistungen vom Arbeitsamt (Harzt4 oder Sozialhilfe) berechnet werden darf, auch auf auf kapitalbildene Versicherungen darf die Auszahlung nicht verrechnet werden.

Grundsätzlich ist die Sterbegeldversicherung also für jedes Klientel geeignet, denn seit dem 01.01.2004 wird von den gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr gezahlt. Auch, wer privat versichert ist, bekommt keine Leistungen mehr.

Zwar leistet die gesetzliche Rentenversicherung im Falle eines Sterbefalles finanzielle Unterstützung, aber nur dann, wenn der Verstorbene Mensch im Rentenbezug  bereist drin war. In diesem Fall wird ein viertel Jahr weiterhin Rente gezahlt.

Aber wie soll man bei den ganzen Versicherungen noch den Durchblick behalten? Welche  günstige Sterbegeldversicherung gibt es? Einfacher zu durchschauen ist es wohl, wenn sie den Sterbegeldversicherungs - Vergleich machen. Das ist ähnlich ein Tarifvergleich und hilft Ihnen, die günstiges Sterbegeldversicherung für sie herauszufinden.

Das geht ganz bequem auch online, eine Angebot können sie sich hier zuschicken lassen, wenn sie eben vorher ihre Daten in das Vergleichsblatt  eingetragen haben.

Eine andere günstige Alternative zur Sterbegeldversicherung ist die private Sterbekasse. Schon für geringe Beiträge sind hier Absicherungen möglich, welche zwar auch nur im Sterbefall ausgezahlt werden, aber es wird eine entsprechende Prämie mit ausbezahlt, deren Höhe immer neu ermittelt wird.

Genau wie die großen Kassen, werden auch sie beaufsichtigt, da aber der Verwaltungsaufwand geringer ist, als bei den Großen Kassen, sind folglich auch höhere Versicherungssummen möglich.


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Restschuldversicherung

Autor: Kerstin
abgelegt in: Mensch, Personenversicherung

Viele Kreditnehmer plagt die Vorstellung, über Jahre hinweg die Leihgabe zurückzahlen zu müssen. Noch schlimmer ist die Frage, was passiert, wenn man nicht mehr in der Lage dazu ist? An dieser Stelle hilft eine Restschuldversicherung.

Restschuldversicherung im Todesfall © Flickr/CBS_FanSollte der Kreditnehmer vor Ablauf der Laufzeit sterben, kann es schwer werden für seine Hinterbliebenen, die Kreditschuld zurückzuzahlen. Gleiches gilt für ihn selbst, sollte er krank werden oder seine Arbeit verlieren. Das Risiko, auf einem noch lange laufenden Kredit zu sitzen, ohne Chance zahlen zu können, wird durch die Restkreditversicherung gemindert. Gerade bei Bauvorhaben kann dies interessant werden, denn Kredite hierfür sind hoch und haben lange Laufzeiten.

Ähnlich einer Kreditversicherung, ist die Restschuldversicherung auch bei Banken beliebt, denn für sie ergibt sich daraus eine weitere Sicherheit für den Kredit. Sollte der Versicherungsfall eintreten, übernimmt die Versicherung die Rückzahlung des Kredits.

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Versicherungen bieten immer neue Pakete für die Nehmer an. Eins der neueren Pakete ist die “Enkelpolice”, die unter verschiedenen Namen von unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften angeboten wird.

“Kinder sind unsere Zukunft” so werben unterschiedliche Ministerien und Firmen. Auch die Versicherungen haben sich darüber Gedanken gemacht und verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten geschaffen. sie sollen die Kinder auf ihrem Werdegang begleiten und Unfallschutz, Lebens- und Pflegeversicherung bieten.

Enkelpolice © flickr / xflickrx

Bei der Allianz heißt sie “Enkelpolice”, bei der Nürnberger Versicherungs AG heißt es “Biene Maja Enkel Schutzbrief”. Die LVM bietet eine “Ausbildungsversicherung” an - Es gibt noch viele mehr. Auch Eltern können für ihre Kinder eine Ausbildungsversicherung abschließen.

Verbraucherschützer warnen jedoch schon seit Jahren davor ungeprüft irgendwelche Pakete abzuschließen. Günstiger und sinnvoller ist es meist einzelne Tarife abzuschließen, wie etwa eine Unfallversicherung. Diese Versicherungen schützen im Todesfall einer der Elternteile, was besonders wichtig ist, wenn es den Hauptverdiener trifft. Viele Zusatzversicherungen können dies nicht leisten, wie eine Zahnzusatzversicherung etwa.

Die Idee ist an sich ganz gut, doch mit Beiträgen ab 25 bis 100 Euro monatlich, je nach Versicherungspaket, werden meist nur geringe Summen im tatsächlichen Fall der Fälle ausgezahlt, die eine vollständige Abdeckung meist nicht ermöglichen.

Wer seine Enkelkinder tatsächlich mit Geld z. B. für die Ausbildung bedenken möchte, sollte vielleicht doch lieber auf Sparbriefe zurückgreifen oder wirklich genau prüfen, was an Versicherung für die Enkel sinnvoll ist und was nicht.


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In der Pflegeversicherung sind alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkasse pflichtversichert. In der gesetzlichen Pflegeversicherung ist nur die Grundversorgung bei Pflegebedürftigkeit gesichert. Deshalb besteht für gesetzlich Versicherte, die Möglichkeit in einer privaten Krankenversicherung, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Dabei kann unter drei verschiedenen Varianten gewählt werden.

1. Die Pflegerentenversicherung, hier erfolgt Auszahlung einer monatlichen Pflegerente im Pflegefall.
2. Beim Pflegekostentarif wird ein Höchstbetrag vertraglich vereinbart.
3. In der Pflegetagegeldversicherung wird täglich das Tagegeld ausbezahlt, dieses ist abhängig von der Pflegestufe.

Mit höherem Eintrittsalter steigt auch die Beitragshöhe. Bei Frauen wird generell ein höherer Beitrag erhoben, weil die Lebenserwartung höher ist als bei Männern. Bei einigen Versicherungsunternehmen ist der Beitrag weiterhin abhängig vom Gesundheitszustand. Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung wird mit 40 Jahren empfohlen. Bei einigen Versicherungsangeboten wird das Höchsteintrittsalter in eine Pflegezusatzversicherung mit 75 Jahren angeboten. Bei höherem Eintrittsalter erfährt man die Beitragshöhe auf direkte Nachfrage.

Eine private Pflegezusatzversicherung deckt deutlich mehr Kosten als die gesetzliche Pflegeversicherung. Allen die bei Pflegebedürftigkeit nicht von Angehörigen oder vom Sozialamt finanziell abhängig sein möchten, denen ist eine Pflegezusatzversicherung zu empfehlen. Je früher man sich dafür entscheidet, umso geringer sind die Beiträge.


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Sinn der privaten Unfallversicherung

Autor: Christian
abgelegt in: Mensch

Einen sehr sensiblen Bereich der Personenversicherung stellt die private Unfallversicherung. Wie der Name es schon vermuten lässt, geht es um die Absicherung von finanziellen Folgen nach einem Unfall als Zusatz, viele sagen auch besseren Ersatz zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Die Meinungen über die Wichtigkeit dieser weiteren privaten Absicherung gehen weit auseinander. Die Einen sagen, es ist rausgeworfenes Geld, da man ja auch noch gesetzlich unfallversichert ist. Die Leistungen und Vergleiche hierzu sehen wir uns in einem folgenden Beitrag separat an. Die Anderen sagen, es ist eine unverzichtbare Ergänzung um kleine und größere Unfälle und deren Folgen entsprechend zu meistern – zumindest finanziell.

Schwerer Unfall mit Personenschaden © flickr / veedelstar

Fakt ist, die Unfallversicherung stellt die Möglichkeit, Einkommensausfälle oder finanzielle Mehrbelastung nach einem Unfall auszugleichen. Während bei kleineren Unfällen oftmals nur geringe Leistungen wie z.B. Krankenhaustagegeld oder so genannte „Gipsgelder“ bezogen werden (müssen) liegt die Stärke der Versicherung in dem Bereich, wo der Verlust der Arbeitskraft, und damit die Möglichkeit zum selbständigen Einkommensverdienst droht. Aber nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder oder Senioren ist es eine wichtige Ergänzung um finanzielle Unabhängigkeit sicher zu stellen.
Wir werden die einzelnen Leistungen im Bereich der Unfallversicherung in Kürze noch entsprechend detailliert „beleuchten“.

Hier noch als kleines Beispiel, der unfallträchtige Alltag auf den Strassen:


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Daß jeder von uns die bestmögliche Versorgung haben will, um im Ernstfall möglichst schnell wieder auf den Beinen zu sein, versteht sich von selbst. Viele übersehen dabei aber auch sehr schnell, wie wichtig es ist, ganz genau auch die Leistungen gegenüber dem Beitrag zu überprüfen. Selbstbehalte abzuwägen und evtl. Leistungsausschlüsse oder Begrenzungen immer im Auge zu behalten. Viel zu schnell wird das möglichst günstigste Angebot gewählt. Die Gedanken drehen sich vorwiegend darum, daß man das ja eh nicht bräuchte, nur für den schlimmsten Fall und der trifft ja bestimmt nicht mich selbst.

MRT Untersuchung © Flickr / digital cat

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