Wer sein Auto noch nicht lange hat, für den sind die verschiedenen Versicherungen, die in dem Bereich angeboten werden, vielleicht etwas unübersichtlich.
Schließlich reicht nun eine Hausratsversicherung mit integrierter Haftpflicht nicht mehr aus, da PKWs eine extra KFZ-Haftpflicht-Versicherung benötigen. Das liegt daran, dass das Unfallrisiko beim Autofahren so viel höher ist. Neben der “normalen” KFZ-Haftpflicht gibt es noch eine Versicherung, die sich Insassenunfallversicherung nennt. Dabei versichert man ohne viel Drumherum die Insassen seines Autos vor möglichen Personenschäden. Versichert wird immer zu einer festgelegten Summe, bis zu der bei Versicherungsanspruch gezahlt wird. Klingt erstmal gar nicht schlecht? Hm…
Die Insassenunfallversicherung gehört meines Erachtens zu den sinnlosesten Versicherungen überhaupt. Es will mir nicht gelingen, eine Situation zu kreieren, bei der nicht die Haftpflicht-Versicherung entweder des Autofahres oder des Beifahrers für Unfallschäden aufkommt.
Natürlich könnte man sich Extremsituationen ausdenken, bei denen ein Unfall mit Personenschaden nicht von der Haftpflicht getragen wird, weil es beispielsweise schwierig ist, den Verursacher / Schuldigen des Unfalls auszumachen. Normalerweise wird das jedoch trotzdem so geregelt, dass die Schuldfrage geklärt wird und die jeweilige Haftpflicht übernimmt.
Also wozu eine Insassenunfallversicherung abschließen? Meistens ist das eine derjenigen Versicherungen, mit der der Vertreter nach zweistündigem Extremgespräch rausrückt. “Ach, da wäre ja noch was…” Man verzeihe mir das Klischee, aber man sollte sich wirklich fünfmal überlegen, ob man eine solche Versicherung tatsächlich abschließen will. Notwendig ist sie nicht.
Oktober 4th, 2008 um 21:15
mit der Insassenunfallversicherung Insassen Unfallversicherung nicht abschließen Braucht man eine Insassenversicherung? Fahrgemeinschaften und warum diese eine Insassenunfallversicherung nützen sollten